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Also grundsätzlich besteht die Zahlungsbilanz aus drei Teilbilanzen:
1. Leistungsbilanz
2. Kapitalbilanz
3. Devisenbilanz
Die Leistungsbilanz ist wiederum gegliedert in:
Handelsbilanz
Dienstleistungsbilanz
Übertragungsbilanz
Die Zahlungsbilanz hat grundsätzlich die Aufgabe, sämtlich Transaktionen des Inlands mit dem Ausland zu "buchen". Es kann also durchaus vorkommen, dass z.B. die Handelsbilanz einer Volkswirtschaft "unausgeglichen" ist. D.h. ein Land exportiert mehr Güter in andere Länder, als es von Ihnen importiert(in der Handelsbilanz geht es also um "Güter"transaktionen). Dieser Saldo muss allerdings in einer anderen Teilbilanz wieder ausgeglichen werden. Die Zahlungsbilanz insgesamt muss also meiner Meinung nach schon ausgeglichen sein.
Beispiel:
Volkswirtschaft exportiert Güter im Wert von 100 und importiert nichts. In der Handelsbilanz erscheint diese Transaktion auf der "linken" Seite des T-Kontos. Die inländischen Unternehmer erwerben jetzt aber eine Forderung an die ausländischen(da sie ihnen Güter verkauft haben). D.h. wir haben auf der "rechten" Seite der Kapitalbilanz eine Zunahme der Forderungen gegenüber dem Ausland, wodurch die Zahlungsbilanz insgesamt also wieder ausgeglichen ist.
Nur die Leistungsbilanz weist einen Saldo von 100 aus.
"Auf der von Studenten organisierten Seite www.studienservice.de lässt es sich wunderbar plaudern, lästern und abschreiben, ganz wie im richtigen Leben auch."