Deine letzte Antwort trifft es schon ganz gut:
An für sich kann man natürlich begründen, dass ein "OR" reichen würde, weil durch das erste XOR ja nur A oder B beim 2 Konnektor "eintreffen". ( Der Fall, dass A UND B eintreffen ist ja durch das erste XOR ausgeklammert ).
Aber genau das ist auch der Grund, wieso da ein XOR hinmuss, da der Fall A = 1 und B = 1 gar nicht eintreten KANN. Versuch immer so genau wie möglich zu arbeiten, hier gibt es ähnliche Fehlerquellen wie "Personen" statt "Person" in einem Klassendiagramm.
Kleiner Zusatz:
Du kannst dir sowas vielleicht besser vorstellen, wenn du aus dem Modell ein Programm machst:
Du weisst, dank des 1. XOR's, dass NUR a ODER b eintreten können. Wenn jetzt am 2. Konnektor ein Programmpunkt auf die Prozesse a und b wartet, so macht es keinen Sinn dort ein "or" zu verwenden, weil dann an dieser Stelle noch auf "Feedback" von beiden Prozessen gewartet werden müsste. Bei einem XOR ist klar, sobald der erste Prozess (zB A) etwas meldet, dann ist die Meldung des 2. Prozesses auch bekannt. Vielleicht macht das ja mehr Sinn