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Vollbeschäftigung - monetäre Außenwirtschaft

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Vollbeschäftigung - monetäre Außenwirtschaft

Jetzt hab ich mal eine Frage zum Kurs Außenwirtschaft 🙂 und zwar zu dem Teil, der nur für Geld & Kredit relevant ist, also dem Vollbeschäftigungsmodell.

Auf Seite 83 heißt es, das exogene Y werde auf dem Arbeitsmarkt determiniert, und zwar durch die Höhe des Reallohns. Wenn sich aber nun durch irgendwelche Schocks P ändert, ändert sich auch w/P. D.h. Y müsste sich ändern. Und das heißt, das Modell müsste eigentlich um einen Arbeitsmarkt erweitert werden. Oder steckt da irgendwo ein Denkfehler? :confused
 
Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich glaube, dass so ein "Preisschock" wie Du in Dir vorstellst gar nicht möglich ist, da die Neoklassiker von einer Dichotomie, d.h. strikte Trennung zwischen realer und monetärer Ebene einer Volkswirtschaft ausgehen. Im konkreten Fall würde das eine unendlich schnelle Änderung von P bedeutet, so dass der determinierende Reallohn konstant bleibt. Damit kann sich aber auch nicht der Output Y ändern.
Sven
 
Dr Franke Ghostwriter
Jaja, Denkfehler! 😀

Du hast schon recht: die Dichotomie ist's 🙂 Wenn sich P ändert, ändert sich automatisch w entsprechend... Der Reallohn wird durch Änderungen von P nicht geändert.
 
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