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Umfang / Schwierigkeitsgrad des Moduls

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überlege gerade, welche Module ich zukünftig belegen soll. Deshalb ein paar Fragen zu dem Modul:

· Wieviele Seiten sind insgesamt zu lesen? Wie viel Zeit muss im Vergleich zu anderen Modulen investiert werden?
· Wie ist der intellektuelle Anspruch im Vergleich zu anderen Modulen zu bewerten? Ist das Modul mathematiklastig? Wie schwer sind die Formeln?
· Zu welchen Modulen gibt es Schnittmengen?

Würde mich freuen, wenn Ihr mir weiterhelfen würdet!

Viele Grüße aus Berlin, Benjamin
 
290 Seiten,ne 🙂.Formeln gibt es nicht-nur lesen,lesen, lesen und nochmal lesen.Kurz vor der Klausur wieder lesen,lesen,lesen und hoffen,dass du es schaffst.😉
Glaube du hast zu viele Fragen gestellt.Ich finde es ist interessant.....und wieder lesen,lesen.....
 
Ich kann das Modul (sowie "Management von Dienstleistungen") nur empfehlen. Ich arbeite im Dienstleistungsbereich und konnte mit dem Modul sehr viel anfangen. Viele Modelle konnte ich in meine Arbeit integrieren oder habe manche Zusammenhänge in der Arbeitswelt besser verstanden!
Vom Umfang her ist es gut machbar.
 
· Wieviele Seiten sind insgesamt zu lesen? Wie viel Zeit muss im Vergleich zu anderen Modulen investiert werden?

Anzahl wurde ja schon geschrieben. Es ist vom Umfang her also im Mittelfeld anzusiedeln, für ein textlastiges Modul sogar eher wenig.
Da es gut verständlich ist, ist die Zeitinvestition nicht sooo hoch.


· Wie ist der intellektuelle Anspruch im Vergleich zu anderen Modulen zu bewerten? Ist das Modul mathematiklastig? Wie schwer sind die Formeln?

Ich fand das Niveau nicht so hoch. Es ist alles sehr verständlich und ansonsten geht es vornehmlich ums Auswendiglernen.
Mathe gibt es quasi 0.


· Zu welchen Modulen gibt es Schnittmengen?

In erster Linie natürlich zu den LS-eigenen Modulen: Querschnittsfunktionen im DLM (Bachelor) und Dienstleistungsmanagement (Master).
Darüber hinaus gibt es Schnittmengen zu den Weibler- und Scherm-Modulen.
Zu den A-Modulen gibt es nicht so sehr Schnittmengen.
 
Im virtuellen Studienplatz finde ich etwas von KE1 und KE2, habe aber nur ein Heft bekommen (mit round about 290 Seiten, von denen hier gesprochen wird).
Kommt da jetzt noch ein zweites oder besteht Dienstleistungskonzeptionen "nur" aus diesem einen Skript?
 
Also ich studiere im Master und habe dieses Modul im dritten Versuch mit 4,0 bestanden. Für Leute die viel auswendig lernen wollen und denen eine "große" Fallstudie in einer Klausur liegt, ist das Modul zu empfehlen.

Für alle anderen NICHT
 
Kann ich so nicht bestätigen. Klar, es ist viel Stoff und man sollte sich schon die eine oder andere Sachen merken können aber ich bin auch nicht der "Auswendig Lerner" vor dem Herrn und habe es gut hinbekommen. Liegt vielleicht auch daran, dass mich die Thematik sehr interessiert hat ...man sollte aber vorher das Mentoriat in Coesfeld besucht haben ...dort bekommt man dann durch Fallübungen etc mitgeteilt, was der Lehrstuhl wie haben möchte.
 
Kann ich so nicht bestätigen. Klar, es ist viel Stoff und man sollte sich schon die eine oder andere Sachen merken können aber ich bin auch nicht der "Auswendig Lerner" vor dem Herrn und habe es gut hinbekommen. Liegt vielleicht auch daran, dass mich die Thematik sehr interessiert hat

Sehe ich auch so.
Natürlich ist es ein großer Batzen Auswendiglernen (gibt in der Hinsicht aber auch "schlimmere" Module), aber es ist eben auch Fallanwendung. Viel mehr anderes außer mathematische Aufgaben (die hier tatsächlich nicht vorkommen) gibt es ja aber auch nicht...
Von da her würde ich nicht sagen "nur wer Auswendiglernen und Fallstudien kann, sollte es machen" sondern eher andersrum "wer seine Stärken in der Mathematik hat, sollte andere Module wählen".


man sollte aber vorher das Mentoriat in Coesfeld besucht haben ...dort bekommt man dann durch Fallübungen etc mitgeteilt, was der Lehrstuhl wie haben möchte.

Das könnte ich jetzt nicht so allgemein sagen. Der Besuch dieses/eines Mentoriats ist nicht zwingend, um (sehr) gute Noten erzielen zu können. Es hilft aber ungemein, die Videos der Klausurnachbesprechungen aufmerksam anzuschauen.
 
Mich würde mal interessieren, welche Erfahrungen hier Beleger mit dem Modul in den letzten wenigen Semestern gemacht haben.

Vor einigen Semestern habe ich es während meiner Bachelorphase belegt, die Klausur aber nicht positiv beendet, was aber eine etwas längere Geschichte ist. Theoriemodule waren für mich kein Problem, die Module im Bereich Organisation oder aber Personal habe ich (sehr) gut abgeschlossen. Schon bei der EA wunderte mich seinerzeit, dass die Bewertung sehr...eigen war. Hatte den Eindruck, dass Dinge geschrieben werden sollten, die zwar zum Themenkomplex gehörten, in der eigentlichen Frage aber garnicht behandelt wurden. Wer die volle Puntkzahl haben wollte, konnte es letztlich verstehen als "Schreiben sie alles, was sie zu Thema xyz wissen, auf". Am Ende habe ich das Modul nicht werten lassen und durch ein nachbelegtes anderes Modul meinen Bachelor gemacht.

Da der Lehrtext wirklich gut geschrieben ist und mich das Thema interessiert, ist die Situation aber doch irgendwie...unbefriedigend. Daher hätte ich gerne eure Meinung, falls ihr das Modul kürzlich abgeschlossen haben solltet.
 
Eigentlich ist es ganz einfach: Theorien immer KOMPLETT darstellen. Danach dann den Fallbezug. Lesen, lesen und nochmal lesen ....habe das Skript drei mal durchgearbeitet und war in Coesfeld beim Mentoriat.
 
Ich finde auch, dass der Lehrstuhl das eigentlich sehr ordentlich macht.
Insbesondere stellen sie ja auch in den Videos zur Klausurbesprechung gut da, was man erwartet (hat).

Und wenn du mit Organisation und Personal gut klar gekommen bist, dann ist der Umfang des zu lernenden Wissens in DLK ja eigentlich auch kein Problem.
 
Es ist nicht nur das Auswendiglernen. Man muss auch viel Kreativität mitbringen, denn wie die EA zeigen, muss man kleine psychologische Geschichten schreiben, d.h. sich in die Akteure hineinversetzen können.
 
In einem der Online-Klausurkolloquien (weiss aber nicht mehr von wann) habe ich mitbekommen, dass in der Klausur immer versucht wird, Teile der Einsendearbeiten des jeweiligen Semesters noch einmal abzufragen (um den Studierenden entgegen zu kommen).

Hat diese Aussage für die letzten Klausuren immer noch Bestand oder haben die davon abgerückt?
 
Auswendiglernen wurde ja schon erwähnt. Da es aber (s.o.) Fallstudien gibt, sollte auch der Transfer dieses Wissens nicht außer Acht gelassen werden. Außerdem ist auch ein bißchen Kreativität beim Transfer auf Branchen, mit denen man selbst keine Erfahrungen hat, hilfreich.
 
Ich konnte den Zusammenhang nicht feststellen. Letzten Sommer waren EA-Themen:
DL-Definition, Such-, Erfahrungs-, Vertrauenseigenschaften, Wovon hängen sie ab?
Wettbewerbsstrategie & das Service Value, Wertschöpfungskonfigurationen (Wertkette, Wertshop, Wertnetzwerk)
Informationsöknomik (Screening, Signaling)
Property Rights Theorie/Verdünnung von Verfügungsrechten

Prinzipal-Agent-Theorie & Informationsasymmetrien
Such-, Erfahrungs-, Vertrauenseigenschaften, Wovon hängen sie ab?
Gestaltung der Dienstleistungsumgebung, Garantien
Jeweils mit Fallübertrag

Klausur war Service Value (ok kommt halbwegs vor)
Nutzendimensionen nach Holbrook - Nö
Service Value & Kano und Service Value und Holbrook - Nö
Preispolitik + Konsumenten- und Produzentenrente
Funktionen im Rahmen des Signaling ok auch wieder halbwegs, war aber deutlich umfangreicher, nur mit Signaling und Such-, Erfahrungs-, Vertrauenseigenschaften wär man nicht weit gekommen..
Kano + Holbrook + Service Value + das übliche (DL Definition, Such/Erfahrung/Vertrauen) hätte man gut können müssen, aufgrund der EA hatte man aber Holbrook und Kano nicht ganz auf dem Schirm.
 
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