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K1 Seite 92 Abb. 45 Entscheidungsbaumverfahren

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K1, S. 92 Abb. 45 Entscheidungsbaumverfahren

Kann mir jemand erklären, wieso bei den erwarteten Rückflüssen jeweils immer nur das Ergebnis der positiveren Variante berücksichtigt und nicht ein Gesamtwert aus den möglichen Entwicklungen gebildet wird?

Also im Fall des Ausbauens der Produktionsstraße beträgt der Erwartungswert des Rückflusses bei Steigerung der Nachfrage laut Abb. 45 --> 2.410.000 €. Das ist der Fall, wenn man den Absatz auf den Export ausdehnt.
Tut man dies allerdings nicht wäre der erwartete Rückfluss nur 2.360.000 €. Warum wird dieser Wert überhaupt nicht betrachtet? :confused
 
Idee vielleicht:

hm, in Antbetracht dessen das man ja rückwärts sucht, würde ich sagen das man davon ausgeht das das Unternehmen Nutzenmaximierend handelt. Den größeren Nutzen hab ich eben bei dem höheren Betrag.
 
Idee vielleicht:

hm, in Antbetracht dessen das man ja rückwärts sucht, würde ich sagen das man davon ausgeht das das Unternehmen Nutzenmaximierend handelt. Den größeren Nutzen hab ich eben bei dem höheren Betrag.

Ja, das sollte sor ichtig sein:
Das Entscheidungsbaumverfahren will ja ja einen (unternehmerischen) Zielwert, wie Kapitalwert, Summe der Rückflüsse, Gewinn o.ä. maximieren - bzw. den Erwartungswert der Zielgröße maximieren (weil ja multipliziert mit der Eintritsswahrscheinlichkeit)

Daher entfallen dann alle Alternativen, deren Ergebnisse nicht maximal sind.
 
Ja, das wäre eine Erklärung.

Auch wenn dem Unternehmen natürlich keiner garantieren kann, dass die bessere Variante auch eintritt.

Vielen Dank für eure Hinweise.
 
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