Hätte da mal eine Frage und zwar "Warum muss eine Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar die Leistungsbilanz des Euro-Gebietes nicht immer verbessern?"
Eine Euro-Abwertung macht Güter aus dem Euroraum für Leute mit Dollars billiger (Wecheslkurs und realer WK steigen). Es wird also mehr exportiert und weniger importiert, was die Leistungsbilanz steigert (Mengeneffekt).
Aaaaber: Die in Dollar bezahlten Importe werden für die Leistungsbilanz in Euro umgerechnet, und weil der Wechselkurs gestiegen ist, sind diese jetzt in Euro mehr Wert. Dieser Bewertungseffekt kann den Mengeneffekt überkompensieren, und dann war's nix mit dem positiven Effekt auf die Leistungsbilanz.
"Auf der von Studenten organisierten Seite www.studienservice.de lässt es sich wunderbar plaudern, lästern und abschreiben, ganz wie im richtigen Leben auch."